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Italian Stallion

 

Bereits vor einiger Zeit hat der traditionsreiche italienische Hersteller Sica sein Portfolio um ein interessantes 6,5 Zoll Chassis erweitert. Das 6.5 H 1.5 CP bezeichnete Chassis ist nicht nur ein optischer Leckerbissen. Auch in akustischer Hinsicht läuft das Chassis zu Höchstleistungen auf, so man es denn sinnvoll einsetzt. Ein wirklich erwähnenswerter Bauvorschlag mit diesem Chassis existiert noch nicht, so dass ich diese Tatsache zum Anlass nahm, dem Töner ein geeignetes Konzept auf seinen Korb zu schneidern.

Sica 6.5 H 1.5 CP

TSP (Mittelwerte aus 4 Chassis):

  • Fs: 48,48 Hz
  • Re: 5,85 Ohm
  • Sd: 141 cm²
  • Qes: 0,585
  • Qms: 4,05
  • Qts: 0,515
  • Le: 0,79 mH
  • Mms: 14,485 Gr
  • Cms: 750 µm/N
  • Rms: 1,06 Kg/S
  • Bl: 6,515 Tm
  • Vas: 20,885 L
  • Spl: 89,2 dB

 

Mit seiner recht hohen Gesamtgüte Qts von rund 0,52 ist das Chassis eigentlich nur bedingt für den Einsatz in einem BR-Gehäuse geeignet. Sie führt in jedem Fall zu einem Ripple zu tiefen Frequenzen hin. Zudem misst sich das Chassis mit einer leichten Senke im Oberbass/Gundtonbereich, was schlussendlich zu einer unbefriedigenden Wiedergabe führen würde. Dieser Eigenschaft könnte man bis zu einem gewissen Grad mit einer relativ breiten und somit wenig eleganten Schallwand entgegen wirken. Eine weitere Möglichkeit bietet der Einsatz zweier Chassis, welche sich in unterschiedlichen Volumina zu einträchtiger Zusammenarbeit überreden lassen.

2 x Sica 6.5 H 1.5 CP in 30 Litern BR (blau) + 15 Litern GHP (grün)

 

Bei der oben gezeigten, überschlägigen Simulation, die mittels Tracings der Amplituden- und Impedanzverläufe aus dem Datenblatt entstand, wurden die Freifeldbedingungen abgeschaltet. Sie zeigt den Amplitudenverlauf incl. des üblichen Roomgains, jedoch noch nicht die endgültige Beschaltung.

Das Verhalten der beiden Tiefmitteltöner in den ihnen angedachten Behausungen wird auch durch eine Simulation mit AJHorn bestätigt.

Sica 6.5 H 1.5 CP in 30 Litern BR vs. 15 Litern GHP

 

Als Partner für den Hochtonbereich hatte ich die Kalotte LP 90.28/92 TW, ebenfalls aus dem Hause Sica, ausgesucht, die durch ihre niedrige Resonanz von rund 600 Hz und ihre hervorragend niedrigen Verzerrungswerte, auch im unteren Arbeitsbereich, eine Trennfrequenz von rund 1500 bis 1600 Hz problemlos ermöglicht. Durch ihren hohen Kennschalldruck ist ein entsprechender Spannungsteiler notwendig, der den Hochtöner im Pegel einbremst und somit zusaätzlich eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet.

Sica LP 90.28/92 TW

 

Um erste Machbarkeitsversuche zu starten, wurde der Hochtöner in ein vorhandenes Testgehäuse mit schrägen Fasen geschraubt und gemessen.

Sica LP 90.28/92TW in Testgehäuse

 

Unter Berücksichtigung der leicht improvisierten „Einfräsung“ dürfen die Messergebnisse als durchaus vielversprechend betrachtet werden. Es ging hier nur um die Ermittlung einer Tendenz.

Messung Sica LP 90.28/92TW in Testgehäuse 0° – 90°

 

Die endgültige Schallwand wurde im Detail noch verändert und letztlich von PEAK-LSV in Solingen aus 38mm starkem MDF CNC gefräst.

„Italian Stallion“ Schallwände

 

Nachdem die Gehäuse aufgebaut und bedämpft waren, wurden die Chassis eingebaut und in unbeschaltetem Zustand gemessen. Im Folgenden die bereits in Xover eingepflegten Messungen der einzelnen Chassis.

Tieftöner unbeschaltet

 

Tiefmitteltöner unbeschaltet

 

Hochtöner unbeschaltet

 

Nach ein wenig Simulationsarbeit mit Boxsim und Xover war schnell eine Abstimmung gefunden, die auch unter Winkeln bis 90° ein sehr gutes Ergebnis in Aussicht stellt.

Simulation „Italian Stallion“ 0° – 90°

 

Im nächsten Arbeitsgang wurde die Schaltung auf dem bewährten Weichensteckbrett aufgebaut. Schnell sollte sich zeigen, dass die im Anschluß durchgeführten Messungen mit der obigen Simulation erwartungsgemäß sehr genau übereinstimmen.

Messungen „Italian Stallion“ 0° – 90° in 1/24oct Smoothing und 50dB Range

 

Der Aufwand für die Beschaltung hält sich in erfreulich überschaubarem Rahmen. Der Tieftöner begnügt sich mit einem 12dB Filter und einem Saugkreis zur Glättung des zweiten, durch die Reflexabstimmung verursachten Impedanzhöckers. Beim Tiefmitteltöner kann diese Maßnahme entfallen. Hier verhilft ein Hochpasskondensator dem Pegel zu unteren Frequenzen hin zu einem frühen und sanften Abfall. Die kleine Spule, die in Reihe zum Parallelkondensator liegt, schluckt Überreste der Resonanz in der abfallenden Flanke des Tiefmitteltöners. Zusammen bilden die beiden Chassis eine harmonische Einheit im Bassbereich. Der Hochtöner fügt sich mit einer 18dB Filterung an den Tiefmitteltöner an. Ein zusätzlicher Saugkreis nimmt ein wenig Kosmetik vor, und ein Spannungsteiler bremst den hohen Pegel der Kalotte auf das Niveau der beiden Zuspieler ein.

Weichenschaltung „Italian Stallion“

 

„Italian Stallion“Frequenzweiche

 

Da die kleine Induktivität von nur 0,02mH in meinem Bauteilevorrat nicht vorhanden war, habe ich diese aus aufbewahrten Kupferlackdraht-Abschnitten kurzerhand selbst gewickelt. Ein Paar Tropfen Heißklebemasse und einige Windungen Panzertape sorgen für dauerhafte Stabilität des Aufbaus.

 

0,02mH Spule selbst gewickelt

 

0,02mH Spule endfertig

 

Wer nicht über die Möglichkeiten verfügt, eine solche Spule selbst zu wickeln, steht dennoch nicht vor einem Problem. Hierzu greift der Nachbauer zu einer 0,1mH Luftspule mit 0,7mm Draht des Herstellers Intertechnik und wickelt eine gewisse Anzahl an Windungen ab. Genau 54 Windungen müssen abgewickelt werden, um den erforderlichen Wert von 0,02mH zu erhalten. Nach dem Abwickeln empfiehlt es sich, die auf dem Spulenkörper verbleibenden Windungen durch einige Lagen Isolierband gegen weiteres, ungewolltes Abwickeln zu schützen.

Der Impedanz verläuft in allen Bereichen oberhalb der 4 Ohm Marke. Somit sollten quasi alle Verstärker mit der „Italian Stallion“ klar kommen.

„Italian Stallion“ Impedanzverlauf

 

Die qualitativ hochwertigen Sica-Chassis entstammen dem semiprofessionellen Bereich und sorgen auch im Hinblick auf Verzerrungen für sehr gute Werte.

„Italian Stallion“ Klirr@ 85dB

 

„Italian Stallion“ Klirr @ 90dB

 

Die „Italian Stallion“ hatten ihr Premiere während des vergangenen  7. D.A.U. Treffens Ende August 2018. Sie überzeugten mit einer sehr streßfreien und ausgewogenen Spielweise. Die Bässe sind straff und tief. Der Hochtöner löst, trotz seiner 28mm Durchmesser, sehr fein auf und verschweigt keinerlei Details. Die Bühnenstaffelung gelingt einwandfrei und in realistischer Größe. Dank ihres recht hohen Wirkungsgrades kann man es mit der Italian Stallion auch mal richtig krachen lassen. Das Beste aber ist der günstige Preis für diesen erwachsenen Lautsprecher. Für gerade einmal 219,32 Euro wechseln die Chassis für ein Paar Italian Stallion den Besitzer, so man über die Grenze spinkst und bei Toutlehautparleur in Frankreich bestellt.

Hier nun der Bauplan mit allen für den Aufbau und die Bedämpfung notwengigen Details.

Bau- und Bedämpfungsplan „Italian Stallion“ (vergrößern mit rechte Maustaste -> Grafik anzeigen)

 

Die Weichen- und Baupläne sind für private Nutzung freigegeben. Jegliche Form der gewerblichen Nutzung oder Verbreitung ohne vorherige Absprache ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt.

 

User TimHB schreibt in der FB Gruppe des D.A.U.

Ich hab ja einige Schallwandler bei Alex gehört. Die Taxis… Die kleinen Lautsprecher… Die Modipo… Auch die Mona Kea… Aber irgendwie, wenn ich an den Tag zurück denke, hat mich der kleine Italiener am meisten überrascht. Die standen dort im Raum und waren einfach so extrem präsent. BÄÄM… Hier bin ich und leg jetzt mal los. Einfach krass, was aus den eigentlich recht schlanken Lautsprechern raus kam. Hat mich sehr beeindruckt.

 

User TimHB schreibt in der FB Gruppe nach Fertigstellung seiner Italian Stallion

Endlich ist es soweit. Die Italian Stalion spielen an meinem Verstärker. Die Schallwandler sind der Wahnsinn. Ein ganz anderes Level wie die Tricky. Kraftvoll, kompromisslos aber auch gefühlvoll und glasklar. Der Bass ist der Hammer. Staubtrocken und druckvoll. Unglaublich wie das drückt. Mit der Italian Stalion kann man auch mal so richtig die Sau raus lassen und den Pegel hoch schrauben. Sie haben einen sehr guten Bühnenaufbau und machen alles richtig. Einfach ein Traum. Ich würde mal behaupten, dass sie gar nicht soweit weg von der Mona Kea sind… Da wäre ein direkter Vergleich mal interessant

 

22 Kommentare

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    • Hans-Gerd Alte-Grevé on 21. September 2018 at 13:51

    Wo würden Sie die Italian Stallion zwischen allen Ihren Bauvorschlägen einordnen. Das Konzept finde ich super. Theo Winterscheid hatte etwas ähnliches mal mit Audax/Scan Speak chassis veröffentlcht.
    Übrigens haben Sie eine tolle Seite. Sippo und Quintett habe ich schon nachgebaut.
    Würde mich über eine Antwort freuen, wenn eine Antwort überhaupt möglich ist.
    Gruß
    Hans-Gerd Alte-Grevé

    • admin on 26. September 2018 at 04:26
      Author

    Hallo Hans Gerd,

    vielen Dank für Ihr Interesse. Es ist schwierig, eine absolute Einstufung zu treffen. Jeder Lautsprecher ist eine individuelle Entwicklung und hat in bestimmten Bereichen Ihre Vorzüge. Die Italian Stallion spielen sehr neutral und verfügen über ein veritables und sauberes Bassfundament. Das Preis/Leistungsverhältnis ist, besonders bei Einkauf der Chassis bei TLHP, schwer zu schlagen. Die Italian Stallion spielt definitiv in einer recht hohen Liga.

    Viele Grüße Alex

    • Rene on 17. Oktober 2018 at 19:00

    Hallo Alex, also ich bin schon mal gespannt auf den detaillierten Bauplan, drei deiner Projekte habe ich schon realisiert Sippo,Tricky und Crazy, Danke dafür.
    Gruß René

    • admin on 18. Oktober 2018 at 04:56
      Author

    Hallo René,

    vielen Dank für dein Interesse an der Italian Stallion. Die Nachfragen nach dem Bauplan häufen sich inzwischen. Leider hatte ich seit der Fertigstelllung der eigentlichen Dokumentation einige geschäftliche Termine, und ein 4 wöchiger Urlaub kam auch noch dazu. Seit gestern bin ich wieder daheim. Der Plan wird also in wenigen Tagen online sein.

    Viele Grüße

    Alex

    • TriplePower333 on 26. Februar 2019 at 16:10

    Hallo Alex,

    Sehr interessantes Konzept mit sehr schönen Chassis die auch noch super günstig sind!
    Werde mir am Wochenende auch die Treiber bestellen und 2 Paar nachbauen, 2 davon für meinen Bruder. Frage: Ist die gezeigte Weiche final oder gab es evtl. mittlerweile Anpassungen? Und welche Belastbarkeit sollten R1 bis R4 haben?
    Gruß Thorsten!

    • admin on 26. Februar 2019 at 16:17
      Author

    Hallo Thorsten,

    die Weiche ist final, wie sie hier abgebildet ist. Um ganz sicher zu gehen, kannst du den Widerstand im Tieftonzweig als 20 Watt Typ und die 3 Stück im Hochpass als 10 Watt Typen ausführen. Damit bist du ganz klar auf der sicheren Seite.

    Viele Grüße

    Alex

    • TriplePower333 on 28. Februar 2019 at 11:15

    Hallo nochmal Alex,

    Hätte noch eine Frage zum Saugkreis des HT:

    Der Widerstand R2 hat wirklich 68 Ohm oder 6,8Ohm?

    Gruß Thorsten

    • admin on 28. Februar 2019 at 11:26
      Author

    Hallo Thorsten,

    absolut korrekt. Der Wert beträgt 68 Ohm.

    Gruß, Alex

    • TriplePower333 on 2. März 2019 at 11:19

    Hallo nochmal,

    die Weichenbauteile sind nun auch bestellt. Ich habe bei Quint-Store gekauft da hier vor Allem die Spulen deutlich günstiger waren.Das hat mir sage und schreibe 70€ im Vergleich zu den sonst bekannten Online-Händlern gespart.

    Auf Wunsch kann ich ein Sketchup-Modell des Gehäuses auf Basis 18mm Material mit DN70 Reflexrohr bereitstellen.

    Screenshot: https://s17.directupload.net/images/190302/hnea3phg.jpg

    Gruß Thorsten

    • admin on 3. März 2019 at 17:57
      Author

    Hallo Thorsten,

    die Jantzen Bauteile bei Quint sind wirklich sehr preiswert und das bei sehr guter Qualität. Ich bin gespannt darauf, wie dir die Lautsprecher klanglich gefallen werden. Hast du das Sketchup Modell auch mit Bemaßung?

    Viele Grüße

    Alex

    • TriplePower333 on 3. März 2019 at 22:12

    Hallo Alex,

    ich kann das Modell bemaßen, werde ich die Tage tun…
    Aktuell kann man mit dem Sketchup-Messwerkzeug nachmessen.

    Hier die Zuschnittliste für 18mm Material für 2 Lautsprecher.
    Das passt so (habe ein Lautsprecher-Gehäuse schon fertig):

    Seitenwände: 4 Stck. 284mm x 1000mm x 18mm
    Front aufgedoppelt + Rückwand: 6 Stck. 240mm x 1000mm x 18mm
    Deckel/Boden/Versteifungsring: 8 Stck. 204mm x 284mm x 18mm
    Versterbungsleiste GHP Kammer: 2 Stck. 204mm x 80mm x 18mm

    Das sind ziemlich genau 3 Quadratmeter Holz.
    Die GHP Kammer hat Brutto 16 Liter.
    Die Bassreflekammer hat Brutto 33 Liter.

    Hiervon werden noch Reflexrohr, Treiber und Versteifungsring bzw. Verstrebung abgezogen.
    Das Reflexrohr habe ich mit DN70 Abflussrohr der Länge 190 mm geplant.
    Hiefür sind ca. 0,7 Liter abzuziehen.
    Das Chassisvolumen habe ich mit 1 Liter angenommen.

    p.s.:
    Die Verstrebungsleiste (in der GHP-Kammer) sowie den Versteifungsring (in der BR-Kammer) kann man auch mit dauer-elastischem Kleber einbringen. Habe ich bei Dir schon öfter gesehen.
    Dafür die Außenmaße der entsprechenden Zuschnitte eingekürzt zuschneiden lassen um Platz für den Kleber zu schaffen:

    Versteifungsring: 2 Stck. 200mm x 280mm
    Versterbungsleiste GHP Kammer: 2 Stck. 200mm x 80mm

    Gruß Thorsten

    • admin on 5. März 2019 at 09:27
      Author

    Hallo Thorsten,

    vielen Dank für deine Mühe und dafür, dass du das hier öffentlich machst.

    Viele Grüße

    Alex

    • TriplePower333 on 5. März 2019 at 20:40

    Hallo Alex,

    hier das bemasste Modell:

    https://filehorst.de/d/cAuJvEwg

    Du kannst es natürlich gerne bearbeiten / anpassen.
    (die Bemaßungen könnte man z.B. bestimmt überschaulicher anordnen)

    p.s.: ich habe hier noch 4 Stck 47yF MKPs.
    Da wollte ich jeweils 2 Stck. für den TMT holen und sie einem rauen Elko 470yF parallel schalten um ~ auf deinen Wert von 560yF zu kommen.
    Frage: Wieviel yF hast Du als MKP parallel geschaltet? Evtl. hört es sich mit 2x 47yF auch zu „giftig“ an?
    Werde es mal testen…

    Gruß Thorsten

    • admin on 5. März 2019 at 21:48
      Author

    Hallo Thorsten,

    vielen Herzlichen Dank für die Mühe mit dem Modell.
    Hinsichtlich des Kondensators würde ich mir keine nennenswerten Gedanken machen. Dein Vorhaben sollte in der Praxis funktionieren. Ich habe übrigens nur einen Elko vorgeschaltet und gar keine Folie parallel dazu…

    Viele Grüße

    Alex

    • Thorsten Hoffmann on 3. April 2019 at 19:20

    Hallo!

    leider warte ich immer noch auf die Lieferung der Chassis von ToutLesHautParleurs.
    Bestellt am 25.02.2019, heute ist der 03.04.2019. Das ist halt der „Preis“ den man für den günstigen Kurs zahlen muss.
    Die Weichen und die Gehäuse sind soweit fertig, lediglich die Fräsungen der Fronten fehlen noch. Die will ich erst machen, wenn ich die Chassis in der Hand habe und vermessen kann.

    Gruß Thorsten!

    • admin on 6. April 2019 at 10:42
      Author

    Hallo Thorsten,

    das ist natürlich schade, denn ich weiß, dass die Chassis zwischendurch wieder verfügbar angezeigt waren. Ich weiß auch, dass die jemand alle in einer Transaktion gekauft hat. Wahrscheinlich hat da jemand exaxt den Momant erwischt, und hat zugeschlagen, bevor deine Bestellung ausgeführt werden konnte. Eine andere Erfklärung habe ich nicht. Hoffentlich kommt bald Nachschub, so dass du deine Chassis schnell bekommst. Es würde mich freuen, wenn du irgendwann das Gefühl hast, dass sich die Warterei gelohnt hat.

    Viele Grüße

    Alex

    • Tim HB on 8. April 2019 at 08:05

    Hallo allerseits,

    meine Chassis sind schon geliefert.
    Bis auf die HT, da hab ich aber schon eine Versandbestätigung.
    Was bei mir ein Problem war ist, die Zahlung mit Paypal ging nicht.
    Ich habe dann per Bank überwiesen.

    Frag einfach mal dort nach, die antworten schnell auf Mails.

    Vg Tim (der im richtigen Moment zu geschlagen hat) 😉

    • Thorsten Hoffmann on 16. April 2019 at 17:38

    Servus,

    heute war es soweit…

    Nein, ich habe die LS nicht fertig, aber…………….. heute wurden die Chassis verschickt 🙂

    Mir steht jetzt noch das Anbringen der Fasen bevor. Ich werde diese anzeichnen und mit dem Bandschleifer mit 80er Körnung wegnehmen. Bei MDF geht das relativ gut.
    Außerdem noch die Fräsungen.
    Die Weichen sind mittlerweile fertig aufgebaut und auf einem Brett montiert, welches ich in das Abteil unter der Box einschrauben werde.
    Demnächst mehr…

    Gruß Thorsten

    • admin on 20. April 2019 at 21:52
      Author

    Hallo Thorsten,

    dann hoffe ich mal, dass du mit dem Aufbau gut voran kommst. Ich hoffe, du machst ein paar schöne Fotos für unsere Galerie.

    Viel Spaß und viele Grüße

    Alex

    • Thorsten Hoffmann on 10. Mai 2019 at 21:39

    Hallo Alex,

    die Lautsprecher sind fertig im Rohbau (also ohne Furnier/Lack) seit Ostern.
    Was soll ich sagen…oder wie soll ich es sagen…
    PERFEKT!!! Ich bin 200% zufrieden und etwas sprachlos.
    Zeigt mir jemanden der mit diesem Material besser klingende Lautsprecher entwickelt!
    Ich glaube nicht daran. Ich bin nun dein größter Fan.
    Da habe ich seit 30 Jahren Selbstbau vieles gehört, aber hier passt alles.

    Sehr, sehr gut gemacht Alex!

    Mein Bedürfnis nach Lautsprechern hat sich 100% erledigt.
    Ich komme jeden Abend heim und freue mich auf´s hören.
    Verglichen z.B. mit ehemaligen Joachim Gerhard Lautsprechern (Sonics) für ~ 6.000€! sind die Italian Stallion im Bass etwas unterlegen, aber in der Gesamt-Darbietung deutlich besser.
    Gehört habe ich mit: Laptop-Flac; DAC / VV Audio-GD NFB-28, manchmal noch eine Röhrenvorstufe nachgeschaltet (Aikido 12VAC von Broskie); Endstufe Sure Hexfet 2x500W + Netzteil Connex SMPS800RE.

    Demnächst werde ich Furnieren und Lackieren. Danach schicke ich Fotos.
    Evtl. Schicke ich noch welche vom Testaufbau…

    Ich bin begeistert!

    Gruß Thorsten

    • admin on 11. Mai 2019 at 11:45
      Author

    Hallo Thorsten,

    das ist ja wirklich ein tolles Kompliment und klingt fast wie eine Adelung. Es freut mich wirklich sehr, dass die Lautsprecher dir Freude bereiten. Sehr gespannt bin ich schon darauf, wie du sie finishen wirst. Jedenfalls danke ich dir für deinen tollen Bericht und die Einschätzung der Italian Stallion im Vergleich mit einem hochwertigen Fertigprodukt.

    Bis die Tage

    Alex

    • Tim on 17. Mai 2019 at 07:39

    Hallo Thorsten,

    auch ich wünsche dir ganz viel freude mit deinen Italion Stallion.
    Bist du denn schon in der Facebook Gruppe?
    Mich würde dein Verstärker selbstbau sehr Interesieren.(Endstufe Sure Hexfet 2x500W + Netzteil ConnexSMPS800RE)
    und natürlich auch Bilder und weitere Erfahrungen mit deinen I.S.

    Vg Tim

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