Zurück zu Eigene Entwicklungen

Tricky! (CT 272)

Tricky! KT

 

Es wurde einfach mal wieder Zeit. Zeit für einen Lautsprecher, der trotz aller Preiswürdigkeit mit einem ausgewogenen Klang aufzuwarten vermag. Immerhin ist es inzwischen gute 4 Jahre her, dass die Sippo das Licht der Welt erblickte und für unzählige fassunglose Gesichter sorgte. Die kleinen Klangwunder kosteten fast nichts und verwöhnten die Ohren mit verdammt viel gutem Klang. Sowas hatte die Lautsprecherwelt bislang noch nicht gesehen, geschweige denn gehört.

Im Rahmen der Entwicklung der Forenbox No. 1 des DIY-HiFi-Forums wurden vom User Christoph Gebhard diverse Chassis gemessen. Ich entsann mich des Dynavox DY166-9A in der 4-Ohm Variante, welcher neben einem ordentlichen Frequenzgang auch einen für gezielte Anwendungen brauchbaren TSP-Satz mitbrachte.

Die Idee, dieses Chassis in einer „trickigen“ TQWT einzusetzen und mit einem sehr preiswerten Hochtöner zu kombinieren, fand auch User Gazza aus dem DIY-HiFi-Forum so interessant und verrückt, dass er auf den Entwicklungszug aufsprang. So ist die Tricky! als Gemeinschaftsprojekt von Gazza und mir zu verstehen.

fff

DY166-9ADynavox DY166-9A 4-Ohm

fff

Die Mittelung der TSP zweier selbst gemessener Exemplare sowie des Chassis, welches Christoph Gebhard seinerzeit gemessen hat, ergibt folgende Werte:

TSP

Fs: 46,8

Re: 3,5

Qes: 1,15

Qms: 3,82

Qts: 0,88

Le: 0,265

Mms: 15,99

Cms: 0,74

Rms 1,24

BL: 3,79

Vas: 19,39

Spl: 84,8

fff

Der DY166-9A in der 4-Ohm Variante qualifiziert sich damit für den Einsatz in einer etwas trickreicheren TQWT. Das Chassis verspricht Tiefgang bis unter 40 Hz, wobei es auf 75% der Linelänge sitzen muss, um einen akzeptablen Frequenzverlauf zu produzieren.

Ganz wichtig ist, den Port hinsichtlich seiner Position und Beschaffenheit exakt so auszuführen, wie es die Bauanleitung vorsieht. Experimente bei Nachbauten mit veränderter Position und Ausführung als eingeleimter Kanal entlang des Deckels haben gezeigt, dass dies zu Problemen mit der Basswiedergabe führt.

fff

MJK Simu

fff

Die Simulation der Line wurde in diversen Varianten ausgeführt. Es wurde sowohl mit der Länge der Line selbst, mit den Positionen von Chassis und Port und ebenfalls mit der Bedämpfung gespielt. Das beste Ergebnis ist das hier vorliegende, mit einer kleinen Grundtonsenke. Diese liesse sich zwar ausmerzen, was aber eine deutliche Überbetonung des Bassbereiches zur Folge hätte.

Der probeweise in einer vorhandenen Schallwand mit praxisgerechter Größe gemessene Frequenzgang verspricht eine Einsatzmöglichkeit des Chassis bis ca. 2 kHz.f

fff

DY166-9A in Boxsim unbeschaltetfff

Den Hochtonbereich soll ein ebenfalls sehr preiswürdiges Chassis wiedergeben. Die Wahl fiel auf den Westra OT-57-148, ein kleiner Konushochtöner, welcher ab der gewünschten Trennfrequenz einsetzbar ist, eine hohe Serienkonstanz aufweist und zudem in großer Stückzahl verfügbar ist.

fff

Hochtöner WestraWestra OT-57-148

fff

Die Resonanzfrequenz des kleinen Konushochtöners liegt bei ca. 1,1 kHz. Hier mal eine Vergleichsmessung zweier Exemplare. Die Streuung ist in diesem Beispiel wirklich sehr gering.

fff

Streuung Impedanz HTfff

Auch der Frequenzverlauf auf der Testschallwand sieht ordentlich aus.

fff

FG HKS Gegated in Testschallwand verkleinertfff

Es scheint nichts dagegen zu sprechen, eine Trennung zum TMT bei knapp oberhalb von 2 kHz einzustellen.

Einige Versuche mit der Software „Boxsim“ später stellte sich eine Trennfrequenz bei ca. 2900 Hz als einfach zu beschaltende Variante mit recht geringem Bauteileaufwand heraus.

fff

user3_pic14892_1382646317

 

Alsdann wurde die simulierte Weiche aufgebaut und nach ersten Messungen und einigen Hörtests in Details angepasst.

Die endgültige Weichenschaltung sieht wie folgt aus:

fff

user3_pic15021_1383171093

 

Warenkorb für die „Tricky!“ Frequenzweiche bei ehighend

 

Die Bedämpfung der Tricky! wurde an das Bedämpfumgsschema der Sippo angelehnt, jedoch im Detail verändert. Wurden die beiden Enden der Line nach bewährter Manier mit je 2 Lagen und der Deckel im Bereich der Faltung mit einer Lage Noppenschaumstoff (hier durch Restabschnitte realisiert) bedäpft, erhielten die Rückwand und die ersten 20cm beider Teilerseiten eine Auskleidung mit Fibsorb50. Ferner wurde pro Box der halbe Inhalt eines IKEA Kissens „GOSA SLAN“ der Größe 80×80 cm aufgeteilt. Diese Füllung ist sehr preiswert und ganz schön tricky, oder?

fff

user3_pic15022_1383171093fff

 

Hier der Bauplan der Tricky!

Bauplan Tricky!

 

Zu guter letzt noch ein paar Winkelmessungen in 1 Meter Abstand:

user3_pic15028_1383171147

 fff

Die Lautsprecher klingen vollkommen unspektakulär. Die Bässe sind kräftig, straff und trocken. Der Konushochtöner fügt sich bruchlos ein und löst erstaunlich gut auf. Zischeln ist ein Fremdwort, und es ist keinerlei Aggressivität vorhanden. Die Lautsprecher bauen eine sehr glaubhafte Bühne auf, sowohl was die Breite, als auch die Tiefe angeht. Liebhaber stärkerer Höhen oder Personen mit sehr stark bedämpften Räumen können ein wenig experimentieren und den 18 Ohm Widerstand vor dem Hochtöner durch einen 15 Ohm Widerstand ersetzen. Uns gefiel das in meinem Hörraum eher nicht, aber über Geschmack sollte man bekanntlich nicht streiten…

Die Baupläne sind für private Nutzung freigegeben. Jegliche Form der gewerblichen Nutzung oder Verbreitung ohne vorherige Absprache ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt.

zz

Das Projekt Tricky! wurde in Klang + Ton 03/2014 als CT272 vorgestellt.

 

Klang + Ton schreibt zum Klang der „Tricky!“ in Ausgabe 03/2014:

Wir legen mal was „Artgerechtes“ auf:  Daft Punks „Give life Back to Music“. Der Titel ist so clever produziert, damit der schlecht klingt, muss man schon echt übles Equipment bemühen. Mit der Tricky! kann da nichts passieren; die pumpt die französischen Elektrokünstler absolut überzeugend in den Raum. Und offenbart ungeniert, welch Geistes Kind sie im Bass ist: Es gibt nämlich reichlich und das sogar unterhalb des Grundtoinbereichs. Gewiss, das geht auch mit mehr Kontur, aber es rollt schön voluminös und liefert ein durchaus brauchbares Maß an Definition. Die schwedischen Heavy-Blueser von Graveyard fühlen sich bei diesem Sound ebenfalls ziemlich wohl, „An Industry of Murder“ bollert gepflegt. Im Stimmbereich tendiert die „Tricky!“ zu etwas Zurückhaltung – das ist okay, dafür nervt’s auch nicht. Hochton bis in den Ultraschallbereich gibt’s auch nur bedingt – geschenkt. Das Gute in Sachen Raumabbildung lautet: Es gibt eine. Eher in der Breite als in der Tiefe. Das Geschehen spielt weiter vorne als gewohnt, aber das ist in Grenzen über das Anwinkeln der Lautsprecher und Vertauschen der Boxen (Hochtöner nach außen) zu korrigieren.
Nein, das ist nicht die beste Box der Welt. Aber eine mit einem Klangbild, in das man sehr schnell hineinfindet, die ordentlich Saft hat und nichts Störendes an sich hat. In Anbetracht des eingesetzten Materials ist das genau das, was Sie demnächst für Freunde, Nachbarn, Kinder und jeden, der nicht schnell genug auf dem Baum ist, bauen müssen.

dd

Der Forenuser Christioph Gebhard hat auf dem Treffen der HSG-RR am 15.12.13 folgenden Eindruck gewonnen:ffff

Zum Schluß durften wir dann die Tricky hören und haben sie auch noch mit der Sippo verglichen. Dazu unten mehr. Die Tricky machte in meinen Ohren den saubersten Hochton von allen gehörten Lautsprechern. Dieser klang im positiven SInne nach Kalotte, sehr samtig und fein. Auch tonal gab es nix zu kritisieren. Selbst tiefe Männerstimmen hatten keinen unnatürlichen Bauchansatz. Das passte. Im Bass gab es mehr Schub und Tiefe als bei der JBL, wobei die JBL etwas konturierter tönte. Insgesamt klang die Tricky aber nach richtigem HiFi. Ausgewogen, sauber, unauffällig und komplett. Man konnte sich gut auf die Musik einlassen und vergaß, dass man Lautsprecher hörte.
Interessant war dann der Vergleich zur Low-Budget-Referenz Sippo. Diese zeigte, dass es im Mittelton noch etwas offener, homogener und weiträumiger ging (für mich eine Folge der schwächer ausgeprägten und etwas höher liegenden Diffusfeldsenke), hatte aber an den Frequenzenden das Nachsehen. Der Hochton war zischliger, der Bass breiiger. Mein Favorit ist die Tricky.

 fff

Matthias.S, ebenfalls ein User des DIY-HiFi-Forums fand folgende Worte für die Tricky!fff

Verblüfft an der großen Schwester der Sippo – der Tricky – hat insbesondere der 60ct Konushochtöner. Um den mit ’ner Kalotte zu schlagen müsste man schon ordentlich Kohle auf den Tisch des Hauses legen. Der Bassbereich geht völlig in Ordnung. Die Tricky ist m.E. ein würdiger Nachfolger der Sippo. Alex und Tom hatten die Chuzpe einen Tiefmitteltöner zu verwenden an dem – aufgrund des Parametersatzes – jeder ensthafte Entwickler bisher vorbei gegangen ist. Mit der aussergewöhnlichen Anordnung des Treibers und des ML-Ports in der TQWT ist es jedoch gelungen den Treiber zu zähmen. Bravo! Ein stimmiger Lautsprecher für
wenig Geld, ideal für Einsteiger in unser schönes Hobby.

fff

Eine weitere Bewertung der Tricky! verfasste Hoschibill, ebenfalls aus dem DIY-HiFi-Forumfff

Die „Tricky“. Einmal mehr ein Lautsprecher für den es nur einen Weg gibt: Kettensäge – kleinhächseln – Mülltonne – Deckel drauf – nie wieder d’rüber reden und vergessen. Wenn man sowas hört stellt man den ganzen teuren Kram spontan in Frage. Das Ding geht tonal in Ordnung, macht Bass, Mitten, Höhen und nervt nie. Räumliche Darstellung passt auch. Speziell der Hochtöner muss hier erwähnt werden. Ein ganz feiner Konus der einen ganz tollen Detailreichtum vermittelt. Natürlich können andere Lautsprecher mehr, das steht ausser Frage. Wenn es aber um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht halte ich die Tricky für nahezu unschlagbar. Wenn man einen Nachfolger für die Sippo sucht, mit der Tricky hat man ihn gefunden. Frazit: GROSSES KINO

fff
fff
Der Forenuser akronoid findet folgende Wortefff
ffff

Die Kiste macht Spaß! Relativ schnell zusammengebastelt, limitierender Faktor waren nur die Lieferzeiten und Ideen für das Finish.
Nun stehe ich schon seit einer Woche Stunde um Stunde vor diesen trickreichen Dingern, lege die eine CD nochmal ein… ah vielleicht noch die… Jetzt noch diese hier… und werde einfach sowohl das Grinsen als auch das absurde Verlangen noch ein Paar zu bauen nicht los. Danke nochmals für die Konzeption der LS sowie die Geduld und Hilfsbereitschaft in diesem Thread. Großartig!

 

Darkhouse aus dem DIY-HiFi-Forum schreibt

Erstes Hören, ohne Einspielzeit: Jawoll. Wie erwartet habe ich den Wechsel von Fertiglautsprechern nicht bereut. Bisschen weg von der Wand war es natürlich besser, zum Hören werde ich sie mir ab und zu frei stellen. So stehen sie bei hohem WAF an der Wand und in einer Ecke. Und ca. 4 m auseinander, das Klangbild fällt dann schon etwas auseinander. Bei 3 m ist es deutlich konturierter. Grad der gesittete Hochton passt. Bass ist schon erstaunlich, aber nie dröhnt was. Nur der Pegelregler meines Yamaha RX-497 muss deutlich höher drehen, der Wirkungsgrad ist ja bekannterweise nicht so dolle. Aber Yello fetzt, Silly & Gundermann unplugged ein Genuss! Dire Straits‘ Private Investigations als Top-Prüfung bestanden. Bassgitarre in Chris Reas Joys Of Christmas absolut glaubhaft.
Also ich kann sagen, dass die Tricky, wenn so gebaut und vor allem gedämmt wie vorgegeben, einen sagenhaften Bass hat. Ich hatte meinen Subwoofer (Mivoc Hype 10) verkauft. Und bereue es nicht. Okay, einzig bei manchen Filmen fehlt die Grummelaction etwas. Aber im musikalischen Bereich geht sie in alle relevanten Basslagen runter, an der Wand schon zu viel des Guten. Freistehend bleibt noch gut Pegel, vor allem eine bemerkenswerte Kontur und recht souveräne Kontrolle. Kein Bass-Matsch. Habe Bassläufe angehört, da schnarren die Saiten, da klingt der Körper (Hellmut Hattler: Fine Days). Traumhaft, nicht ganz auf Hörachse, Hochtöner außen. Beim Drum-Kit fehlt der letzte Kick. Aber eine 100-Hz-Grenze würde ich niemals sehen, eher 40 Hz und noch darunter. Oder die synthetischen Dauerbässe in Doin‘ It Right von Daft Punk – herrlich, die Luft in der Wohnung vibriert komplett, Subwooferwunsch taucht nicht auf.

„Mathias“ teilte per E-Mail mit

Hi Alex,
die Tricky hab ich heute zum ersten Mal zum Probehören ins Wohnzimmer gestellt. Noch im Frauenfeindlichen Roh-MDF Gehäuse.
Also ich muss sagen, ich bin echt sprachlos begeistert, was da in Anbetracht vom Preis an Klang raus kommt. Bass können die richtig gut, also einen Subwoofer braucht man da definitiv nicht, selbst für Filme würde es mir reichen, so wie es ist. Also echt Hammer, was man mit so geringem finanziellen Aufwand erstellen kann.
MfG Mathias

 

Der User Pelle schreibt im Klang + Ton Forum

Hallo,
hab grad die Tricky-CT272 von Alexander Gresler / Gazza fertiggestellt.
Die etwas verhaltene Klangbeschreibung am Ende des (Anm. Klang + Ton) Artikels kann ich, mit Verlaub, gar nicht vestehen.
Wenn man mir sagen würde, ich müßte den Rest meines Lebens auf Nada und Nexus verzichten und dürfte nur noch mit der Tricky hören, fänd ich das zwar schade, aber so extrem lange würd ich auch nicht weinen.
Ich hatte zwar schon mal die Skye von Gazza gebaut (auch ein klasse Lautsprecher der weit rausragt aus anderen Selbstbauboxen gleicher Preisklasse) und auch mal die Sippo gehört, hab dies aber trotzdem nicht erwartet.
Die Dinger sind einfach sehr sehr gut (sogar die Räumlichkeit!! einfach mal Queen Ifrica Coconut Shell damit hören), hatte aber auch nur noch Backlackspulen und MKP`s rumliegen. Vielleicht liegts daran.
Nach der (relativ kurzen) Einspielzeit übergebe ich sie morgen an den zukünftigen Besitzer und zwar sogar mit einem weinenden Auge.
Ganz, ganz dicke Bauempfehlung!
Gruß
Bernd

 

Der User darkhouse schrieb im Uhrforum

Immer mehr vertiefte ich mich in den letzten Jahren in das Thema Do It Yourself. Las viel Theorie, Raumakustik, Gehäusebau, Dämmung etc. und stellte kürzlich in meiner knapp bemessenen Freizeit meine ersten Lautsprecher fertig. Für Eingeweihte: Die „Tricky“, auch CT272 genannt. Ein Lautsprecher, der beweist, dass echter HiFi-Klang heute mit umfangreichen Simulationen am Rechner und der Bauform TQWT-Transmissionline sowie einem Hochtöner für 75 Cent und einem Tieftöner für 6 Euro möglich ist. Dabei auch ein sagenhaftes Bassfundament bis unter 35 Hz. So gut, dass ich meine Quantums und den Mivoc Sub sofort verkaufte.

 

HiFi Forum User Marlon G. schreibt begeistert

Ich habe die Lautsprecher nun knapp zwei Wochen in Benutzung, und bin echt zufrieden. Ich hab bisher nur billige Kompaktanlagen und PC Lautsprecher besessen. Kürzlich habe ich mir neue Kopfhörer (DT770 Pro, geschlossen da fürs Büro) und wollte jetzt endlich auch mal eine gute Anlage haben. Und die Tricky! sind tatsächlich die besten Lautsprecher die ich je besessen habe, evtl auch die besten die ich je bewusst gehört habe. Dementsprechend bin ich sehr zufrieden.

 

30 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

    • JoJo on 3. Mai 2016 at 17:57

    Hallo Alex,

    nachdem ich die Quintet von Dir gebaut hatte (und überzeugt vom Klang war), war es Zeit einen weiteren Lautsprecher von deiner Website zu bauen. – Ich entschied mich für die Tricky! – Und WOW! Was für ein genial klingender Lautsprecher! Und das ganze zu dem Preis! Also ehrlich, Du hast meinen absoluten Respekt!

    Deswegen wollte ich einfach mal DANKE! sagen. Danke für die Mühe an der Entwicklung, Danke für die Dokumentation und Veröffentlichung!

    Das war bestimmt nicht der letzte Lautsprecher von deiner Seite, den ich gebaut habe. 😉

    Viele Grüße
    JoJo

    PS: Eigentlich wollte ich diesen Lautsprecher nur bauen und dann verschenken. – Bis ich ihn gehört habe. Jetzt wird er furniert, bekommt eine Abdeckung für den Korb des Tieftöners (weiblicher Akzeptanz Faktor) und bleibt definitiv bei mir!

    • Hermann Gurschler on 16. Oktober 2017 at 12:35

    Hallo aus Südtirol,

    wow erstmal und ein Kompliment,
    ich lese schon seit geraumer Zeit in Foren mit und stoße immer wieder auf Ihren Namen bei ULB Projekten.
    Ich hätte eine Frage bzüglich des unteren Teilers 18,4 x 20 cm:
    Es fehlt die Höhe wo er angebracht ist.
    Es ist korrekt dass diese sich aus der Länge des Teilers ergibt, wo er in der Schräge des großen Teilers anliegt. Leider ist das aber etwas ungenau, kleinste Schnittfehler bzw. Einbaufehler versetzen den unteren Teiler gleich mal um einen halben cm weiter hoch oder runter.
    Würden Sie das für mich mal nachmessen ?

    Freundliche Grüße
    Hermann

    • admin on 16. Oktober 2017 at 14:58
      Author

    Hallo Hermann,

    schön dass Sie die Tricky aufbauen wollen. Es ist in der Tat so, dass sich die Position aus dem schrägen Teiler ergibt. Wird dieser korrekt eingeleimt, sitzt der Teiler automatisch an der korrekten Stelle. Wenn sich durch Toleranzen wirklich eine Toleranz von wenigen Millimetern ergibt, mach das rein gar nichts aus.

    Viele Grüße

    Alex

    • Dawid on 21. Januar 2018 at 21:24

    Hallo Alex,

    ich wollte Fragen ob man die Lautsprecher als kleine, geschlossene Variante mit GHP Kondensator bauen kann. Muss man die Weiche dann modifizieren oder kann man die so belassen? Der Gedanke war mit fünf dieser Lautsprecher im GHP ein günstiges Heimkino zu bauen. Akustische Trennung bei ca. 80Hz zu dem Sub.

    Freundliche Grüße,
    Dawid

    • admin on 24. Januar 2018 at 11:33
      Author

    Hallo Dawid,

    davon ist eher abzuraten, denn durch die recht hohe Resonanzfrequenz des TMT ist keine ausreichend tiefe Basswiedergabe bei GHP Anwendung zu erwarten.

    Viele Grüße

    Alex

    • Moritz on 17. Februar 2018 at 23:35

    Hey Alex,

    Vielen Dank für die Mühen! Macht es Sinn sich zu überlegen die TQWT 2-fach zu falten um die Höhe des Gehäuses zu verringern und etwas in die Tiefe zu ziehen um die Tricky eventuell als Schreibtischlautsprecher oder ähnliches einzusetzen? Relativ gesehen (75% der Linienlänge) müsste der Treiber ja positioniert werden, das wäre klar, aber wohin müsste der Kanal? Entstehen noch andere Effekte die man beachten müsste?

    Z.B. mit der Excel von Eismann: https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?p=77172

    • admin on 17. Februar 2018 at 23:40
      Author

    Hallo Moritz,

    ich denke, es wird nicht zu Problemen führen, wenn du die Line zweifach faltest. Die Geometrie musst du dann selbst hin bekommen. Dass dieser voluminöse Lautsprecher mit seiner ohnehin recht kraftvollen Basswiedergabe nicht als Schreibtischlautsprecher taugt, sei nur am Rande bemerkt.

    Viele Grüße

    Alex

    • Max on 8. November 2018 at 21:45

    Hey Alex,

    gibt es noch die Parameter für die MJK-Sheets? Also Länge der Linie, Flächen, usw. ?

    Viele Grüße
    Max

    • admin on 8. November 2018 at 23:44
      Author

    Hallo Max,

    welche Parameter meinst du denn?

    Die Eckpunkte der TQWT sind im Bauplan ersichtlich, die TSP des Chassis sind hier auch everöffentlicht. Was benötigst du denn darüber hinaus?

    Viele Grüße

    Alex

    • Max on 13. November 2018 at 11:49

    Hey Alex,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ja stimmt, die TSP und ein Großteil der Parameter für die TQWT sind bekannt, jedoch bin ich mir bei einigen nicht ganz sicher, was ich bei den Martin J. King Sheets eintragen muss um genau den Frequenzverlauf wie in deinem Beitrag zu bekommen.

    Das habe ich bis jetzt(bei Parametern mit ? bin ich mir unsicher):

    L = ?ca. 1800mm?(Internal Height)
    z_driver = 0.75*L (Driver Internal Distance From Top < Height)
    z_port = ? 0.6*L ? (Port Internal Distance From Top < Height)
    S_0 = 0.012m² (Internal Area of the Top End, z = 0)
    S_L = 0.0368m² (Internal Area of the Bottom End, z = L)
    Density = 0.25lb/ft³ (Stuffing density)
    r_port = 30mm (Inside Radius of the Port)
    L_port = 100mm (Length of the Port)

    Des Weiteren habe ich hier(http://boxenbastler.de/Dynavoxdy1669a.pdf) noch andere TSP zu den Dynavox Treibern gefunden. Die leichten Abweichungen sind nicht der Rede wert oder?

    Grüße
    Max

    • admin on 13. November 2018 at 12:32
      Author

    Hallo Max,

    die Daten stimmen teilweise. Die Länge beträgt 1600, Density mit 0,45lb/ft³ simuliert. Es gibt einige Generationen von Sheets, die zu minimal abweichenden Ergebnissen führen, was aber nicht wesentlich ist.

    Gruß

    Alex

    • Peter Klute on 18. Dezember 2018 at 09:49

    Hallo Alex,

    kann das sein, dass in der Anleitung früher 8 Ohm für TT angegeben war? Die hab ich nämlich vor Monaten so bestellt und habe jetzt bemerkt, dass es 4 Ohm heißt. Ich denke, die 8 Ohn kann ich dann nicht verwenden, oder?
    Nach eine Frage zu dem Folien-C vor dem HT. Ich habe da noch zwei gute in 2,2 uF von Jantzen in der Grabbelkiste. Könnte ich die verwenden oder ist das eine zu große Abweichung zu den 2,7 uF in der Anleitung.

    Viele Grüße und frohe Weihnachten

    Peter

    • admin on 18. Dezember 2018 at 12:53
      Author

    Hallo Peter,

    es war von Anfang an die 4-Ohm Variante verbaut. Die 8-Ohm Ausführung ist leider nicht geeignet. Einen 2,2µF Kondensator statt des vorgesehenen 2,7µF Typs zu verwenden, führt zu einer Senke im Übernahmebereich. Natürlich steht es dir frei, das zu probieren. Im Zweifel schaltest du einfach 0,47 µF parallel dazu, und du hast es, wie es vorgsehen ist.

    Viele Grüße

    Alex

    • Daniel on 1. Juli 2019 at 14:19

    Hallo Alex,
    kann das schräge Trennbrett auch senkrecht angebracht werden. Dadurch ändern sich die Volumen in den Abschnitten. Ich weiß nicht, ob das ein Problem ist.

    Gruß
    Daniel

    • admin on 1. Juli 2019 at 14:38
      Author

    Hallo Daniel,

    um eine ordnungsgemäße Funktion der TQWT zu gewährleisten, muss der Teiler exakt so eingeleimt werden, wie im Bauplan vorgesehen. Andernfalls ändert sich die Abstimmung.

    Viel Erfolg beim Aufbau und Gruß

    Alex

    • Stéhane on 20. Juli 2019 at 13:47

    Hallo,

    Dieser Text wird von Deepl aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt.

    Ich habe dein „Tricky!“ Kit gemacht. Das ist eine großartige Leistung, aber ich hatte Probleme mit dem Lautsprecher.

    Der 2019 DY166-9A/4 hat nicht die gleichen Eigenschaften:
    Fs = 52 Hz; Re = 4,30 Ω ; Qts = 1,13 ; Vas = 14,60 Liter ; BL = 4,08 Tm ; SPL = 86 dB.

    Ich korrigierte den DY166-9A/4 durch Hinzufügen eines zusätzlichen Magneten (in der Mikrowelle), Ergebnis: Fs = 52 Hz ; Re = 4.30 Ω ; QTS = 1.08 ; Vas = 15.50 Liter ; BL = 4.10 Tm ; SPL = 86.60 dB.

    Ich habe den passiven Filter mit korrigiert:
    Für den DY166-9A/4 ein 12 dB/Okt. Filter von 0,82 mH + 1µF parallel und 10 µF.
    Für den OT57-148 ein 12 dB/Okt. Filter von 3,9 µF + 8,2 Ω und 0,47 mH mit 47 µF in Serie. Die Phase wird…. auf die Grenzfrequenz bei 2,9 KHz ausgerichtet.

    Leider konnte ich die Entlüftung nicht so korrigieren, wie ich es wollte. Es scheint, dass die Position oben, aber unten und nicht vorne die empfindlichste beim Hören ist…….

    Vielen Dank und nochmals herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Leistung.

    Stéphane

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    • Thomas on 1. Januar 2020 at 12:21

    Hallo. Danke für den tollen Bauvorschlag. Ich frage mich, mit welcher Verstärkerleistung man ihn betreiben müsste. Würde die Boxen gern mit modifizierten Schallwänden (als Giraffe und Baum?) ins Kinderzimmer stellen – Kindermusik muss ja nicht immer aus so fürchterlich klingenden Plastikgehäusen kommen. Wären 2x 3W ausreichend (Hifiberrys MiniAMP für den Raspberry Pi liefert eben 2×3 Watt)? Alternativ müsste ich den AMP2 mit 60 W verwenden. Ersteren könnte man noch aus Akkus bedienen, letzterer bräuchte ein Netzteil. Vielen Dank!

    • admin on 1. Januar 2020 at 13:19
      Author

    Hallo Thomas,

    das ist schwer zu sagen. Ich kenne den kleinen Amp nicht, und ich weiß nicht, wie es mit den Verzerrungswerten bei höherer Leistungsabgabe aussieht. Wenn’s an der Leistungsgrenze heftig scheppert, könnten sich zumindest die Hochtöner früh verabschieden. Sicherer lässt sich ein (jeder) Lautsprecher grundsätzlich mit einem in dieser Hinsicht besseren Verstärker betreiben. Ich würde es, sofern der Amp vorhanden ist, versuchen und dann ein wenig nach Gefühl entscheiden.

    Hinsichtlich der alternativen Schallwände sei gesagt, dass eine nennenswerte Veränderung ihrer Breite und Form das Abstrahlverhalten verändert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es im Kinderzimmer darauf nicht in allererster Linie ankommt.

    Viele Grüße

    Alex

    • Helmut U. Robben on 17. Januar 2020 at 17:22

    Hallo Alex,

    seit Tagen stöbere ich auf Deiner Internetseite und bin begeistert von den vielen Bauvorschlägen.

    Die Lektüre hat Lust am Lautsprecherbau neu entfacht und ich möchte mit einem „kleinen“ Projekt starten. Darum habe ich mir von dieser Seite die Box „Tricky!“ ausgesucht.

    Die Chassis und auch die elektronischen Bauteile kann ich bequem beschaffen, aber beim Gehäuse tun sich bei mir noch einige Fragen auf.

    Ich würde mich riesig freuen, auf folgende Fragen eine Antwort zu bekommen:

    1. Wenn ich den Bauplan anschaue, habe ich den Eindruck, daß die Front-Seiten- und Rückwände den Boden und Deckel umschließen. Ist das korrekt?

    2. So wie ich den Bauplan interpretiere, wird das Bassreflexrohr oben in das Gehäuse eingelassen. Stimmt das?

    3. In der Seitenansicht wird für das Rohr ein Abstand von 76mm zur Vorderseite angegeben. Gilt dieser Abstand gemessen von der Vorderseite der montierten Schallwand oder vom Rand des Deckels?

    4. In der Frontansicht wird kein Abstand für das Rohr von der Seitenwand angegeben. Wird das Rohr mittig eingebaut oder welchen Abstand soll ich nehmen?

    5. In der Frontansicht wird für den Hochtöner ein mittiger Abstand von 90mm zur Seitenwand angegeben. Gilt dieser Abstand gemessen vom Rand des Deckels oder vom Rand der montierten Seitenwand?

    Die Beschaffung des Bedämpfungsmaterials bereitet mir Kopfschmerzen. Das Ikea-Kissen gibt es nicht mehr, Fibsorb erhalte ich bei exakt einem Händler im Internet und das Angebot an Noppenschaumstoff ist schier unübersichtlich. Darum habe ich auch hierzu einige Fragen:

    1. Welches alternative Material kann ich statt Fibsorb nehmen?

    2. Wie dick soll der Noppenschaumstoff sein. Immerhin sollen zwei Lagen eingebracht werden, also muss die Dicke eine Rolle spielen.

    3. Kann ich anstelle des Kissens „Gosa Slan“ jedes beliebige Polyester-Kissen nehmen (z.B. Hampdan https://www.ikea.com/de/de/p/hampdan-kissen-fest-50269722/) oder muss die Füllung eine spezifische Dichte aufweisen?

    Ich freue mich schon auf die Antworten, so daß ich mit der Beschaffung der „Zutaten“ weiter machen kann.

    Viele Grüße
    Helmut

    • admin on 19. Januar 2020 at 20:34
      Author

    Hallo Helmut,

    1. ja, das ist korrekt
    2. auch das ist richtig
    3. von der Vorderkante
    4. es wird mittig verbaut

    1. verdichtete Polyesterwatte mit etwa 500g/qm
    2. ca. 5-6cm
    3. auch das Hampdam Kissen oder ähnliche lassen sich verwenden

    Bedenke bitte, dass der Hochtöner inzwischen nicht mehr verfügbar ist.

    Viele Grüße

    Alex

    • Helmut U. Robben on 29. Januar 2020 at 09:56

    Hallo Alex,

    vielen Dank für Deine Antworten und entschuldige meine späte Reaktion. Es war viel los…

    Den Hochtöner bekommt man noch unter der Bezeichnung „HKM OT-57-148“.

    Deine Antworten haben mir vieles verdeutlicht, so daß ich mit dem Bau beginnen könnte, aaaber…

    Durch unverschämtes Glück konnte ich die Chassis für die Sippo bekommen, darum werde ich diese bauen, zumal mein Bruder schon mehrere Versionen davon gebaut hat. Ich bin gespannt, wie die klingt.

    Viele Grüße und nochmals vielen Dank und tiefen Respekt für Deine Arbeit hier!
    Helmut

    • admin on 30. Januar 2020 at 11:40
      Author

    Hallo Helmut,

    dann wünsche ich viel Spaß mit den Sippo…

    Viele Grüße

    Alex

    • Joachim on 19. Februar 2020 at 21:27

    Hallo Alex,
    der Hochtoener ist kein Problem. Meine sind gerade angekomen 😉
    Als Bassreflexrohr habe ich ein Monacor BR-60TR gefunden.
    Ich denke mal das ist baugleich zu dem urspruenglich verwendeten.
    Hinteres Ende ist trompetenfoerig erweitert, das wird aber ja bei 100mm abgesaegt.
    Duchmesser vorne ist 60mm nach hinten verjuengt es sich auf ca 55mm.
    Bleibt noch die Kissenfrage 😉
    Das Gosa Slan war ja 80x80cm. Das Hampdan ist kleiner soweit ich das gesehen habe.
    In der Groesse (und Menge an Inhalt?) koennte das SKÖLDBLAD passen.
    Hinweis: weich. Vermutlich also eher weniger Fuellmenge
    Kein Ahnung wie das beim Hampdan so war.
    Ich sollte besser aufpassen wenn ich zum Kisten schleppen mitfahren ‚darf‘ 😉
    Ach so, vielen Dank fuer die preiswerte Kiste.
    Ich baue gerade eine paar guenstige Boxen zum Hoervergleich fuer eine Schulklasse..
    Mal sehen wer sich was aussucht.
    VG Joachim

    • admin on 21. Februar 2020 at 15:28
      Author

    Hi Joachim,

    schau dir einfach auf den Fotos an, wieviel von der Füllung drin ist und passe es dann entsprechend an. Es kommt nicht auf ein Gramm rauf oder runter an.

    Gruß

    Alex

    • TAMIOZZO on 1. März 2020 at 14:22

    Hallo

    Ich habe mehrere DY166-9A in 4 Ohm ausprobiert, aber keiner von ihnen hat die TS-Einstellungen Ihrer Version.

    Im Durchschnitt auf 4 Kopien: QTS = 1,13; FS = 52 Hz; Vas = 15 l. ; Bl = 4.08 ; SPL = 86 dB… sehr unterschiedliche Parameter.

    Haben Sie Ihren Bausatz mit einem Lautsprecher wie dem VISATON WS170E getestet?
    Die TS-Einstellungen dieses Lautsprechers kommen dem ursprünglichen DY166-9A sehr nahe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Stéphane

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    • admin on 1. März 2020 at 16:34
      Author

    Hallo Stephane,

    vielleicht ist es so, dass die aktuellen Chargen des DY166-9A andere Werte aufweisen. Zum Zeitpunkt, an dem die Tricky! entstanden ist, haben wir mehrere Chassis gemessen, und da waren die TSP Toleranzen relativ gering. Es gibt auch noch eine weitere Messung eines Kollegen, die zu einem noch früheren Zeitpunkt entstanden ist. Auch dieser TSP Satz ging in die Richtung der von uns gemessenen TSP. Es gibt dazu ein PDF, welches du unter folgendem Link einsehen kannst: DY166-9A. Mit anderen Chassis haben wir damals nicht experimentiert. Mit dem WS17E ließe sich sicher eine funktionierende Alternative aufbauen. Das würde aber eine komplette Neuentwicklung bedeuten.

    Viele Grüße, Alex

    • Richard on 9. März 2020 at 11:58

    Hallo
    ich bin nicht ganz unbedarft in Sachen Boxenbau.Es ist nur lange her mit dem letzten Eigenbau.
    Da ich genau so ein Paar Dynavox mal als Ersatzteile für eine Kaufbox erworben habe,sie aber im Hörtest den originalen defekten Speaker nicht gut ersetzen konnten landeten sie wieder im Karton.
    An diesem Plan wundert mich die Lage des Baßreflexrohrs und auch daß eins da ist.
    Der Plan zeigt mir doch eigentlich eine Transmissionlinebox oder?Auch solche habe ich früher mal gebaut,bis zum wohl recht bekannten Modell mit dem ovalen KEF Baß.
    Da sind doch aber die Speaker immer am Anfang der Faltung und die Öffnung am anderen Ende.
    Ich sehe die Lage des Rohrs doch richtig?Das ist quasi direkt über dem Baß?!
    Wie kann da noch die Transmissionline wirken?
    Dann noch eine Frage zum Hochtöner.Der hat 8 Ohm?Wenn man ihn nicht bekommt,welchen könnte man als Ersatz nehmen?

    Gruß Richard

    • admin on 9. März 2020 at 14:19
      Author

    Hallo Richard,

    bei der Tricky! handelt es sich nicht um eine Transmissionline, sondern um eine TQWT. Die Lage von Chassis und Port sind korrekt, wie sie im Bauplan angegeben sind. Nur wenn diese Positionen eingehalten werden, funktioniert die Tricky! wie vorgesehen. Wichtig für die korrekte Funktion der Lautsprecher ist auch die Verwendung des Dynavox DY166-9A in der 4 Ohm Version. Die 8 Ohm Version funktioniert in der Tricky! nicht. Korrekt ist, dass es sich beim Hochtöner um eine 8 Ohm Version handelt. Für die korrekte Funktion muss es genau dieser Hochtöner sein. Ein Tausch gegen ein anderes Modell ist nicht möglich. Dafür müsste die Frequenzweiche entsprechend angepasst werden.

    Gruß Alex

    • Richard on 10. März 2020 at 13:22

    Hi Alex
    da sieht man mal,man lernt doch nie aus.Von diesem Gehäusetyp hatte ich noch nie gehört.Alle anderen habe ich damals mal gebaut meist für Freunde/Bekannte.Ich habe aber auch vor Dekaden zuletzt Boxen selbst gebaut,nicht zuletzt weil ich den Volumeregler zärtlicher gehandelt habe und der letzte Eigenbau für mich eine sehr robuste Konstruktion war ;-).Dann kam eine lange Zeit als man echt gute Kaufboxen recht günstig kaufen konnte beim Restpostenverkauf.
    Zum Thema Tricky,die Tweeter gibts noch in der Bucht auch wenn sie fast so „teuer“ sind wie die Bässe waren ;-).Nur das BR Rohr finde ich nicht.Gibts da irgendwo Maße zum selber zimmern?

    Gruß Richard

    • admin on 10. März 2020 at 13:32
      Author

    Hallo Richard,

    es handelt sich um ein ganz normales BR 60. Das gibt es in gefühlt 1000 Shops. Einfach nur mal googeln… 😉

    Viele Grüße, Alex

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.