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Benz Micro Glider

Vinyl – Das schwarze Gold der HiFi Enthusiasten…

Totgesagte leben meist länger. So erlebt die Schallplatte seit einigen Jahren eine Renaissance, die manch jüngeres Medium in der Geschichte der Musikwiedergabe neidvollen Blickes hinnehmen muss. Schenkt man den „Jüngern der verlorenen Schätze“ Glauben, so klingt die Schallplatte oft besser als die silbernen digitalen Kollegen. Dies mag zwar zum einen daran liegen, dass moderne Aufnahmen in den letzten Jahren immer mehr komprimiert und somit ihrer Dynamik beraubt werden. Andererseits mag auch ein wenig Leidenschaft im Spiel sein, wenn man sich daran erfreut, dass sich etwas dreht und ein filigraner Tonarm das Vinyl vorsichtig abtastet.

Natürlich setzt ein gutes vinyles Klangerlebnis neben guten Schallplattenpressungen ebenso einen (un)vernünftigen Plattenspieler, sowie einen hochwertigen Tonabnehmer voraus.

Meine Schallplatten werden von einem JVC QL-A7 gedreht, welcher abtastende Unterstützung durch ein Benz Micro Glider in der High Output Version erhält.

Das „Glider“ besticht durch eine sehr räumliche und authentische Wiedergabe. Children of Sanchez von Chuck Mangione beispielsweise erlebt man, eine gute Pressung vorausgesetzt, vollkommen neu. Im Vergleich mit der CD-Version ist die Vinylaufnahme klar um Längen besser. Da gibts Dynamiksprünge, die die CD nicht einmal erahnen lässt. Natürlich liegt der Unterschied schon in der Abmischung, aber der Abtaster tut einen nicht zu unterschätzenden Teil dazu. Nicht umsonst spielt das System in den Testberichten der einschlägigen Magazine, wie z. B. AUDIO,  in der ersten Liga.

Das System verwöhnt aber nicht nur die Ohren. Es ist am Orsonic AV101 Headshell auch ein Augenschmaus…