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JVC QL-A7

Nein, der Marke JVC gilt gewiss nicht der erste Gedanke, wenn man an hochwertige Plattenspieler denkt. Neben all den namhaften Produkten wie z.B. Thorens und Dual fristete die Japan Victor Company eher ein Mauerblümchendasein.Vollkommen zu Unrecht, wie der JVC QL-A7, neben einigen anderen Modellen des Herstellers, beweist.

Der QL-A7 zählte in den späten 70ern zu den Top-Drehern aus Japan und erinnert optisch an einen Denon DP57 oder DP67. Es handelt sich um einen Direkttriebler, dessen Geschwindigkeit über Sensortasten gewählt wird.

Das quarzgesteurte Laufwerk TT-71 war für den Studioeinsatz konzipiert.

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Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass der Spieler sehr schnell seine Nenndrehzahl erreicht. Beim Betätigen der Stop Taste wird der Plattenteller mit einer speziellen Vorrichtung abgebremst und steht quasi sofort. Ferner verfügt der Spieler über eine fotokinetische Endabschaltung, welche ebenfalls die Tellerbremse, sowie den Tonarmlift auslöst.

Der Dreher kostete damals neu etwa 1200,- D-Mark. Er ist seit 1979 in meinem Besitz und wurde erst kürzlich reanimiert. Er bekam ein neues Tonabnehmersystem spendiert und spielt einwandfrei, ohne Lagergeräusche oder ähnliches.